Begriffserklärung „Zeichnung“

Das Verb „zeichnen“ wird unter anderem wie folgt definiert: etwas „mit einem Stift, einer Feder o. Ä. in Linien, Strichen künstlerisch gestalten; mit zeichnerischen Mitteln herstellen“. Eine andere Definition ist „Eine Zeichnung ist ein (Ab-)Bild, das ein Motiv (Sujet) in vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt“.

Eine Zeichnung ist eine zweidimensionale, grafische Darstellung die für gewöhnlich auf einem Papier erstellt wird. In der Regel werden Zeichnungen monochrom bzw. einfarbig dargestellt. Eine Zeichnung kann daher ihre Kontur, z.B. bei Bleistiftzeichnungen, durch Grauabstufungen und Hell-Dunkel-Kontrasten erhalten. Besonders wichtig sind bei Zeichnungen Kontraste zu erheben, beispielsweise durch gezielt gesetzte Highlights oder Akzente und verschiedenst schattierten Bereichen. Beschränkt man sich bei einer Zeichnung auf wesentlichere Dinge und versucht nicht Licht und Schatten mit in das Bild einzubringen, dann konzentriert man sich beim Zeichnen wohl am ehesten auf die Umrisse eines Objekts.

In der heutigen, modernen Zeit der Kunst vermischt sich der Begriff der Zeichnung jedoch manchmal mit dem der Malerei, da verschiedenste Techniken verwendet werden um ein gezeichnetes Bild interessanter wirken zu lassen.

Skizzen

Eine Art zu zeichnen ist das Skizzieren. Dieses Wort stammt von dem italienischem Wort „schizzo“ was soviel bedeutet wie „flüchtig hingeworfen“. Die Skizze ist also eine Zeichnung die ohne viel Aufwand, schnell und mit wenigen Strichen die Charakteristik des dargestellten Objektes deutlich machen soll. Sie soll einen flüchtigen Eindruck oder eine Stimmung des aufgezeichneten Moments vermitteln, wobei die Striche oftmals genauer und mit mehr Bewusstsein gesetzt werden müssen als in einer aufwendigen Zeichnung um das Object dennoch präzise darzustellen.

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